CAPTAIN'S CLUB RAB - BANJOL
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Gibt es denn wirklich etwas schöneres, als aus den riesigen Urbanen, verschmutzten Metropolen in die Einfachheit und die Ruhe einer Insel zu flüchten und dort die Düfte und Landschaften, die Säfte der Natur, des Meeres und des Himmels, die samtenen Inselgewächse mit ihren intensiven Farben einzuatmen, im Schatten duftender Kiefern, in die Sandbuchten. Einer solch romantischen Vorstellung können wir uns auch dann nicht entziehen, wenn der Name Rab erwähnt wird. | |||||||||||||||||||||
Die Insel, die zum Synonym eines milden Klimas und schöner, warmer Buchten geworden ist. Wie eine schöne Frau war auch die schöne Insel für das Herz schon immer eine Versuchung. Die Geschichte belehrt darüber, dass Rab seine außerordentliche Anziehungskraft durch Jahrhunderte hindurch mit Sklaverei, Gold und Blut bezahlen musste. Sein mildes, windgeschütztes Klima und die lieblichen grünen Flächen zogen die Blicke von Seefahrern und Eroberern an: Von den Römern, die Rab eroberten und es Municipium Arba nannten, über Ostrogen und Byzantiner bis zu den Slawen, den Kroaten, die, als sie im 7. Jahrhundert an die Adria gelangten, diese Ufer und Inseln in ihr Herz schlossen und zu einem untrennbaren Teil ihres Schicksals und ihrer Heimat machten. Sie gaben dem alten Arba einen ihrer Sprache entgegenkommenden Namen - RAB.
Wer zum ersten Mal die Gelegenheit hat, seinen Blick entlang der alten Fassaden, Dächer und Türme streifen zu lassen, erkennt sogleich, wie viele Jahrhunderte in der Architektur des alten und in seiner ursprünglichen Struktur völlig erhaltenen Stadtkerns sichtbare Spuren hinterlassen haben. Von hohen Türmen beherrschte Plätze, sakrale Bauten, der Fürstenpalast, die Palazzi, die Loggia und das mediterrane Gewirr der Strassen und Gässchen, in denen die Vergangenheit und die Gegenwart rauschen, wo zwischen Mauern aus fernen Jahrhunderten der Wiederhall menschlicher Stimmen und aller Sprachen ertönt - Die gastfreundliche Raber haben es beherzigt, dass ihre schöne Insel nicht nur für sie allein da ist; das ganze Jahr über haben sie ihre Häfen und Tore für Gäste aus der ganzen Welt geöffnet. Im sommerlichen Gewimmel auf den warmen Steinplatten der Plätze der Stadt versuchen Maler, auf ihren gespannten Leinwänden einen kleinen Teil ihres eigenen Erlebnisses des alten und neuen Rab im Bild zu bewahren. Währenddessen fühlen sich fröhliche junge Menschen, Wanderer, Musiker und Sänger in Blue Jeans als echte friedliebende Vertreter des internationalen Gemeinschaftsgefühls auf dieser Handbreit unseres Landes wie zu Hause, so als besuchen sie im liebenswürdigen und gastfreundlichen Rab ihre Nachbarn und Freunde! |
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